
Wer hats erfunden? Zur Ausnahme mal ein Kalifornier: Craig Calfee ein Rahmendesigner. Er gilt als Pionier im Bau von Bambus-Fahrrädern, die er schon seit Mitte der Neunziger baut.
Bambus ist ein schnell wachsendes Süßgras, nachhaltig und sogar besonders stabil. Deshalb auch zum Fahrradbau geeignet. Einzige Herrausforderung bei der Weiterverarbeitung zu einem Fahrradrahmen ist, die Rohre müssen splitterfest gemacht werden. Nach zahlreichen Experimenten mit Hitze und Rauch schaffte es Calfee einen Rahmen zu entwickeln der ihn überzeugte. Heute dauert der Arbeitsprozess bis die Rohre verbunden werden können 4 Monate! Um dann die fertigen Teile zu verbinden werden Hanffasern mit Epoxidharz bestrichen und damit die Rohrenden umwickelt. Fertig ist der Rahmen und dann geht’s an die Parts, bei denen bestimmt auch nicht gespart wird.*
Neuestes Projekt von Calfee ist Bamboosero. Eine Initiative, die Menschen in Entwicklungsländern zeigt, wie sie aus Bambus Fahrräder bauen können. Hier geht’s dann eher um praktische Anwendbarkeit z.B. als Lastenesel.*
Also ich würde ja zur Ausfahrt auf einem der Bikes ein Bambus-T-Shirt anziehen. Das Ding ist und atmungsaktiv, kaum zu glauben, aber es stimmt. Die Bambusfaser leitet viel schneller Feuchtigkeit ab als Baumwolle. Das ist was Atmungsaktivität im Fachjargon *Wasserdampfdurchlässigkeit* bedeutet. Auf deutsch: Es trocknet schneller.
Dazu ist es nachhaltig, zu 30% aus Bio-Baumwolle und 70% Viskose (die aus Bambuszellulose gewonnen wird) und sehr angenehm zu tragen. Zu guter letzt, ist es auch noch Knitter frei. Wenn ich es also schnell wieder anziehen möchte. Ab in die Wäsche bei 30-40 Grad, aufhängen, kurz gerade ziehen, voilà.
Ach ja: AGL Bambus-T-Shirts gibt’s hier:
La boutique en tour by ANTI·GLAMOUR·LEAGUE
bei DESIGN 08.17
Schillingstraße 22
50670 Köln
DI – FR 12:00 – 19:00
SA 12:00 – 18:00
*Quelle: Spiegel Online









