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Es ist so weit – die Reise-Boutique macht einen Frühlingsausflug.

Ins Kaufhaus für Design und Schönes – auch DESIGNERS INC. genannt.
Das ganze findet nächstes Wochenende 08. und 09. Mai  in der Tuchfabrik Trier statt.

DESIGNERS INC.

Tuchfabrik
Wechselstraße 4
54290 Trier

Sa. 12:00 – 22:00
So.  11:00 – 19:00

Ich freu mich wieder über Besuch, nette Gespräche und Super-Kunden!

Und jetzt weiter produziert - neue frische Sommer Shirts und Kleider …

Nächtes Wochenende gehe ich wieder auf Tour.

Dieses Mal mache ich einen Kurztrip nach Berlin zum Heldenmarkt, einer Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum.

An meinem Stand mit der Nr. 51 präsentiere ich meine 3 Kollektionen: Bambus Basics, Mode Unikate aus Bio-Baumwolle und die Limitierte Edition aus klimaneutral produzierten Shirts. Dazu gibt es eine Verlosung!

Neben vielen ‘grünen’ Ausstellern gibt es auf dem Heldenmarkt ein Rahmenprogramm, mit Vorträgen, Kurzfilmen, Kinderprogramm, einer Buchpremiere und und und. Für das leibliche Wohl ist auch nachhaltig gesorgt.

Los geht’s Freitag in der Früh mit dem Zug und erst Dienstag wieder zurück nach Köln, denn es heißt ‘Hauptstadt genießen’!!! Das bedeutet das ich erst wieder am Mittwoch Im Südflügel - meiner Station Nr.2 der Reise-Boutique – bin.

HELDENMARKT

Postbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Samstag 27.03. – 11:00-20:00, mit anschließender Party
Sonntag 28.03. – 11:00-18:00

Kommt vorbei, ich freu mich!

Herzlich Willkommen Im Südflügel.

Hier mache ich mit La boutique en tour seit Samstag den 27. Februar halt. Ich produziere wieder live vor Ort und auf Wunsch Bambus Basics, Unikate aus Bio-Baumwolle, Fair Wear Kaputzenjacken & Hoodies und kleine Accessoires wie Notizbücher. Die erste Limited Edition der ANTI·GLAMOUR·LEAGUE Shirts sowie alles andere ist für Frau und Mann erhältlich.

Geöffnet
Mo 10:00 – 15:00
Di-Fr 10:00 – 19:00
Sa 12:00 – 18:00

Teutoburger Straße 19
50678 Köln

Schön war’s in der Schillingstraße, im Designstore DESIGN 08.17, in Köln. Vom 1. Oktober 2009 bis 20. Februar 2010 war ich hier mit meiner Reise-Boutique *La boutique en tour by ANTI·GLAMOUR·LEAGUE* zu Gast.

Nun ist es Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen.

Meine Idee mit der Boutique war:

  • Transparenz so viel wie möglich. – Jeder konnte hinter meine Kulissen schauen.
  • Nachhaltige Mode live vor Ort und auf Kundenwunsch herzustellen. – Hat funktioniert und war sehr inspirierend.
  • Authentizität zum Aufbau des Modelabels. – Positives Feedback und die Idee von AGL ist angenommen.
  • Mobilität. Nach mindestens 3 Monaten möchte ich zur nächsten Station weiter ziehen. – Jap am 20.02.10 gab’s eine Finnisage.

Was lief nicht so gut?
Nun ich gebe zu, dass das Ladenlokal nicht viel Laufkundschaft hat, da es ca. 15 Meter von der Hauptstraße in einer Seitenstraße liegt. Damit war logischerweise keine hohe Frequenz im Laden verbunden, was sich auch im Umsatz zeigte. Jedoch schauten einige Leute aus dem Veedel vorbei und freuten sich über die Bereicherung des Angebotes.

Die Umsatzzahlen betreffend, hatte ich natürlich keinen Vergleich, da ich hier in der ersten Station der Reise-Boutique war. Allerdings, war ich zufrieden, da ich immerhin mehr verkauft habe, als zuvor, wo ich noch von zu Hause aus gearbeitet habe.

Was lief gut?
Besonders der Start der Tour hat mir gefallen – eine riesige Chance, dass ich bei DESIGN 08.17 meine Zelte aufschlagen konnte. Dazu kam viel Freiraum. Und eine einfache, schnelle und unkomplizierte Kommunikation bei der Planung sowie Abstimmung mit Klaus, dem Inhaber.
Die Produktion an einem temporären Ort stellte ich mir komplizierter vor. Alles was ich brauchte passte in einen Umzugskarton und war schnell auf- und abgebaut. So konnte ich leicht zwischen Nähmaschine, Druckerei und Rechner wechseln. OK, das Fotostudio muss noch optimiert werden…

Zu letzt die Finnisage…
… denn je besser man aus einer Sache rausgeht, um so besser geht man in eine Neue. Das stimmt. Der Abschluss mit leichtem Büffet, Prosecco und zwei Gewinnern bei der Verlosung der *AGL Limited Edition Shirts* war ein gelungener Ausklang und zugleich Startschuss zum Umzug in Station No. 2.

Jetzt bin ich hier.
Im Südflügel, auf der Teutoburger Straße 19, in der Kölner Südstadt. Und alles begann mit einer flotten Vernissage letzten Samstag, 27.02.2010.
Davon mehr in Kürze…

Es ist soweit: La boutique en tour by ANTI·GLAMOUR·LEAGUE zieht weiter.

Die Reise-Boutique, die ich am 01. Oktober 2008 gestartet habe, bewegt sich bald zu Station Nr. 2. Hier in der ersten Station, im Designstore DESIGN 08.17, wurden Organic Basics, Unikate und Limitierte Editionen vor Ort sowie auf Wunsch produziert.

Jetzt ziehe ich weiter – das wird gefeiert im Rahmen einer FINNISAGE!

SAMSTAG 20. FEBRUAR

11:00 – 20:00 UHR · FREIE DRINKS & SNACKS · LIVE SHIRT PRODUKTION

Wohin die Reise geht, das erfahrt ihr hier, per Newsletter, in der Boutique, auf einem Flyer, durch einen Freund…

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La boutique en tour is the traveling boutique of the young sustainable fashion label ANTI·GLAMOUR·LEAGUE.
At its first stop in the DESIGN 08.17 store Organic Basics, Uniques and Limited Editions has been manufactured plus customized.
The shop is relocating now. Let’s celebrate!

SATURDAY 20. FEBRUARY

11:00 – 20:00 · FREE DRINKS & SNACKS · LIVE SHIRT MANUFACTURING


AGL Bamboo Bike and Shirts

Wer hats erfunden? Zur Ausnahme mal ein Kalifornier: Craig Calfee ein Rahmendesigner. Er gilt als Pionier im Bau von Bambus-Fahrrädern, die er schon seit Mitte der Neunziger baut.

Bambus ist ein schnell wachsendes Süßgras, nachhaltig und sogar besonders stabil. Deshalb auch zum Fahrradbau geeignet. Einzige Herrausforderung bei der Weiterverarbeitung zu einem Fahrradrahmen ist, die Rohre müssen splitterfest gemacht werden. Nach zahlreichen Experimenten mit Hitze und Rauch schaffte es Calfee einen Rahmen zu entwickeln der ihn überzeugte. Heute dauert der Arbeitsprozess bis die Rohre verbunden werden können 4 Monate! Um dann die fertigen Teile zu verbinden werden Hanffasern mit Epoxidharz bestrichen und damit die Rohrenden umwickelt. Fertig ist der Rahmen und dann geht’s an die Parts, bei denen bestimmt auch nicht gespart wird.*

AGL Bamboo Bike and Shirts

Neuestes Projekt von Calfee ist Bamboosero. Eine Initiative, die Menschen in Entwicklungsländern zeigt, wie sie aus Bambus Fahrräder bauen können. Hier geht’s dann eher um praktische Anwendbarkeit z.B. als Lastenesel.*

AGL Bamboo Bikes and Shirts

Also ich würde ja zur Ausfahrt auf einem der Bikes ein Bambus-T-Shirt anziehen. Das Ding ist  und atmungsaktiv, kaum zu glauben, aber es stimmt. Die Bambusfaser leitet viel schneller Feuchtigkeit ab als Baumwolle. Das ist was Atmungsaktivität im Fachjargon *Wasserdampfdurchlässigkeit* bedeutet. Auf deutsch: Es trocknet schneller.

AGL Bamboo Bikes and Shirts

Dazu ist es nachhaltig, zu 30% aus Bio-Baumwolle und  70% Viskose (die aus Bambuszellulose gewonnen wird) und sehr angenehm zu tragen. Zu guter letzt, ist es auch noch Knitter frei. Wenn ich es also schnell wieder anziehen möchte. Ab in die Wäsche bei 30-40 Grad, aufhängen, kurz gerade ziehen, voilà.

Ach ja:  AGL Bambus-T-Shirts gibt’s hier:

La boutique en tour by ANTI·GLAMOUR·LEAGUE

bei DESIGN 08.17
Schillingstraße 22
50670 Köln

DI – FR 12:00 – 19:00
SA 12:00 – 18:00

*Quelle: Spiegel Online

The idea is to pop up a mobile store in different locations like department stores, design stores or museums and art galleries.

Part of the concept is to manufacture live in front of the customer green fashion. Also offering a customizing service and workshops. More information about the project and the next stations you’ll find here in the blog.

agl_socialbusiness

Kurz uns knapp: Meine Gedanken aus einer E-Mail an eine Freundin zum Thema “Social Business”.
Genauer zum
Grameen Social Business, von Prof. Yunus.

Vorweg: Es folgen kritische Fragen. Kommentare / Diskussion erwünscht.


Von: Stephan Hankiewicz » ANTI·GLAMOUR·LEAGUE
Datum: 26. November 2009 13:29:56 MEZ
An: …
Betreff: Re: Save the date // Grameen Creative Lab 01/2010 // Wiesbaden

Hey,

hab mir die Website mal angeschaut. Das Thema Social Business ist für mich noch ganz schön undurchsichtig. Vielleicht bin ich gerade der größte Kritiker, denn du kennst :-))

Die machen schon gute Dinge, aber bei Grameen habe ich den Anschein, das alles zu sehr auf Dr. Yunus oder die Marke gemünzt ist (“Y-Movement”). Möchten die Soziale Standards verbessern, oder möchten sie eine Marke aufbauen? Holen, sie sich große Unternehmen ins Boot, damit sie auch Geld verdienen können? Und geben so Teile ihres Unternehmens an große “Kapitalisten” ab, von denen sie ja eigentlich nichts halten (Danone, BASF)?

Stichwort Nachhaltigkeit? Ist hier sozial im Sinne von Sozialismus gemeint?

Hm … was ist nun ein Social Business? Muss ich dazu um die halbe Welt fliegen? Oder kann ich auch in Deutschland investieren? Wo ich sehe, das es notwendig ist, neue und fernünftige Arbeitsplätze zu schaffen.

Hm … Fragen über Fragen.

Alles Liebe
Stephan

Bei der Recherche nach weiteren Produzenten von Bio-Mode, die ich für meine Kollektionen verwenden kann, bin ich auf dieses Schmuckstück gestoßen. Das Video fand ich auf bei Ecolution, einer Firma die Produkte aus Hanf herstellt.

Hanf? Vielleicht denkt man jetzt an Jesus Latschen und die kleinen Taschen mit dem Canabis Symbol drauf. Die gibt es immer noch. Aber mittlerweile werden Hanfstoffe produziert, die so weich sind, dass sie an die Qualität von Baumwolle rankommen. Ich habe zwar die Stoffe von Ecolution noch nicht in der Hand gehabt, aber die Bilder sprechen schon für sich.
Auf der Website findet sich auch eine kleine Bilderdokumentation, die von A-Z zeigt, wie die Hanfpflanze zu Garn verarbeitet wird.

Auf dem Markt der Naturfasern tut sich einiges. Die deutsche Firma Lichtschatz z.B. verarbeitet westeuropäischen kbA (kontrolliert biologischer Anbau) Flachs zu Leinen. Den Eco-Linio gibt es als Web- oder Strickstoffe für die Konfektion und weiteren unterschiedlichen Variationen.
Das wirklich gute daran ist, das alle Erzeugungs- und Verarbeitungswege nach internationalen Standards, IVN-Richtlinien und den Global Organis Textil-Standards (GOTS) kontrolliert und zertifiziert sind.

Wirklich dem Trend voraus!